{"id":8653,"date":"2010-03-26T10:29:05","date_gmt":"2010-03-26T10:29:05","guid":{"rendered":"https:\/\/thermhex.com\/blog\/2010\/03\/26\/startschuss-fuer-produktion-thermoplastischer-wabenkerne-in-halle\/"},"modified":"2025-07-31T13:51:14","modified_gmt":"2025-07-31T13:51:14","slug":"startschuss-fuer-produktion-thermoplastischer-wabenkerne-in-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/thermhex.com\/de\/blog\/2010\/03\/26\/startschuss-fuer-produktion-thermoplastischer-wabenkerne-in-halle\/","title":{"rendered":"Startschuss f\u00fcr Produktion thermoplastischer Wabenkerne in Halle"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-8653\" data-postid=\"8653\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-8653 themify_builder tf_clear\">\n                    <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_hb6r238 tb_first tf_w\">\n                        <div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n                        <div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_c7q2238 first\">\n                    <!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_pyh6546   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n        <p>ThermHex Waben GmbH und das Land investieren 1,5 Millionen Euro in Produktionsanlage<\/p>\n<p>Ab heute ist Halle offiziell ein Produktionsstandort f\u00fcr thermoplastische Wabenkerne. Die neue Produktionsanlage in der Merseburger Stra\u00dfe in Halle wurde feierlich eingeweiht \u2013 mit einem Gru\u00dfwort des Wirtschaftsministers des Landes, Dr. Reiner Haseloff. Er w\u00fcrdigte das hochinnovative und wachstumsstarke Unternehmen als Gewinn sowohl f\u00fcr die Stadt Halle als auch f\u00fcr das Land Sachsen-Anhalt.  <\/p>\n<p>Die ThermHex Waben GmbH, die bei ihrer Gr\u00fcndung vom hochschulnahen Gr\u00fcndernetzwerk UNIVATIONS Sachsen-Anhalt unterst\u00fctzt wurde, investiert insgesamt rund 1,5 Millionen Euro in den Standort Halle. F\u00fcnfzig Prozent der Investition werden durch das Land Sachsen-Anhalt gef\u00f6rdert. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Jochen Pflug startet die Produktion mit sechs Mitarbeitenden \u2013 eine Erweiterung auf bis zu 20 Besch\u00e4ftigte ist in Zukunft geplant. In der neuen Produktionsst\u00e4tte in Halle sollen j\u00e4hrlich rund eine Million Quadratmeter Wabenmaterial hergestellt werden.   <\/p>\n<p>Seit 2005 ist der Luft- und Raumfahrtingenieur Jochen Pflug zudem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des belgischen Unternehmens EconCore, einer Aktiengesellschaft, die sich ausschlie\u00dflich auf Forschung und Entwicklung spezialisiert hat. Die ThermHex Waben GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von EconCore. EconCore nutzt ein innovatives Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Wabenkernen f\u00fcr Leichtbauplatten, das von Jochen Pflug in Zusammenarbeit mit der KU Leuven entwickelt wurde. Im Vergleich zur herk\u00f6mmlichen, diskontinuierlichen Produktion bietet das neue, hochautomatisierte und unterbrechungsfreie Verfahren erhebliche Zeit- und Kostenvorteile und verbraucht etwa 30 Prozent weniger Material. Die Technologie ist durch internationale Patente gesch\u00fctzt.    <\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich f\u00fcr Anwendungen in der Raumfahrt entwickelt, finden Leichtbauplatten mit Wabenkernen aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften \u2013 geringes Gewicht, niedriger Materialeinsatz und dennoch hohe Stabilit\u00e4t \u2013 zunehmend Einsatz in verschiedensten Branchen. Die Sandwichbauweise mit Wabenkern ist heute in Interieur- und Strukturbauteilen von Flugzeugen und Yachten, in zahlreichen Automobilkomponenten sowie im M\u00f6belbau und in Verpackungen zu finden. Je nach Einsatzbereich werden die Wabenkerne mit unterschiedlichen Deckschichten (zum Beispiel Kunststoff oder Stahl) kombiniert und bilden so die Mittellage von leichten, aber extrem steifen Sandwichplatten. Neben der Verwendung in flachen Platten \u2013 etwa f\u00fcr LKW-Aufbauten \u2013 werden heute auch gro\u00dfe Mengen thermoplastischer Wabenkerne zu komplex geformten Bauteilen weiterverarbeitet, beispielsweise f\u00fcr Rotorbl\u00e4tter von Windkraftanlagen.   <\/p>\n<p>Die Wurzeln der Wabentechnologie lassen sich bis nach Halle zur\u00fcckverfolgen. Im Jahr 1901 leistete die hallesche Papierwarenfabrik Heilbrun &amp; Pinner einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung von Wabenkernen, indem sie dekoratives Wabenpapier erfand und dessen automatisierte Produktion ab 1903 einf\u00fchrte. Die Produkte des Unternehmens \u2013 dekorative Objekte und Karten \u2013 wurden vor allem in die USA und nach Gro\u00dfbritannien exportiert. Auch bei der Anwendung von Wabenstrukturen in Sandwichbauteilen war Sachsen-Anhalt ein Vorreiter: In einem Patent von 1915 beschrieb Hugo Junkers, der von Aachen nach Dessau gekommen war, als Erster die Vorteile der Wabenstruktur f\u00fcr leichte und gleichzeitig stabile Bauteile im Flugzeugbau.    <\/p>\n<p>Die Ansiedlung der ThermHex Waben in Halle ist nicht nur den g\u00fcnstigen Standortfaktoren der Saalestadt zu verdanken, sondern auch der aktiven Unterst\u00fctzung durch die Wirtschaftsf\u00f6rderung der Stadt Halle.<\/p>\n<p>Mit der Er\u00f6ffnung dieser neuen Produktionsst\u00e4tte kn\u00fcpft Jochen Pflug an die Tradition fr\u00fcherer Innovationen an \u2013 und bringt die Wabentechnologie zur\u00fcck an ihren Ursprungsort: Halle.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->        <\/div>\n                        <\/div>\n        <\/div>\n        <\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ThermHex Waben GmbH und das Land investieren 1,5 Millionen Euro in Produktionsanlage Ab heute ist Halle offiziell ein Produktionsstandort f\u00fcr thermoplastische Wabenkerne. 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